Fummeltour der Männerriege am 2. November 2001

Es war wohl die Geheimniskrämerei um das Ziel der Reise, die zum Mitkommen bewegte und so horchten am frühen Samstag morgen zwanzig Männerriegler den Ausführungen von Prof. Fummel . Die Geschichte um Mme. Curie und die von Dr. Wunderli durchgeführten Geigerzählermessungen verleiteten zu weiteren Spekulationen zum Ziel der Reise, die sodann in Richtung Zürich (Azimut 22) aufgenommen wurde.

Während der Fahrt in den Kleinbussen und dem Z'nünikaffee mutmasste man, das Ziel könnte der Flughafen, die Tunnelbaustelle in Birmensdorf, ein Atomkraftwerk sein. Auf dem Mutschellen (Mut-Schelle) blieb für die meisten dann nur noch die Cart-Bahn in Wohlen. Es kam jedoch ganz anders.

Im Bahnhof Bremgarten empfing uns ein Instruktorenteam von 4 Lockführern der Dietlikon – Bremgarten – Bahn. Nach der Einkleidung in leuchtrote Sicherheitswesten wurden wir mit den Daten und der Bedienung von 2 Triebwagezügen bekannt gemacht. Alsbald hatte jeder das Schienengefährt einmal in Betrieb genommen und im Bahnhof ca. 100m hin oder her bewegt.

Den alkoholfreien Aperitif im Fahrzeugdepot nutzten viele um sich über Geschichte, Technik und Ökonomie der Bahn zu informieren.

Dann wurde es ernst. Alle durften nun den Triebwagezug auf einigen Kilometern steuern. Beschleunigen, Signalgeben, Geschwindigkeit anpassen liessen bei den meisten noch an Lockerheit vermissen, zumal wir mit Spezialfahrplan im normalen Linienverkehr unterwegs waren. Das „Fummeln“ am „Steuerrad“ für Beschleunigen und Bremsen verlangte den meisten höchste Konzentration ab.

Nach viermaligem Abfahren der Strecke Bremgarten – Wohlen hielt Ruedi Fässler schon fast wie ein Profi an der Haltestelle „Erdmannli-Stei“ an, wo der Metzger bereits das Salatbüffet und den Grill mit Steaks aufgebaut hatte.

Wir genossen die Novembersonnenstrahlen, die uns just in den zwei folgenden Stunden das feine Essen im Freien verschönerten un den Herbstwald in seiner vollen Farbenpracht zeigte .

Nach dem kurzen Spaziergang zum „Erdmannli-Stei“ und dem bestaunen dieser riesigen Anordnug von 3 Felsbrocken führten uns die noch Alkoholfreien zurück in den Bahnhof Bremgarten. Nach dem Empfang des Lokführerdiploms und der Verrabschiedung durch den Chefinstruktor traten wir den Heimweg an.

Unsere Chauffeure brachten uns sicher zurüch ins Rest. Schäfli, wo der Abend, für die einen bis spät in die Nacht, fröhlich ausklang.

Herzlichen Dank Denis (Prof. Fummel) und Hanspeter(Dr. Wunderli) für die Idee und die tolle Organisation der Reise.


Gruppenbild